Cement and Concrete



Auslaug- und Korrosionsuntersuchungen an zementierten LAW/MAW-Abfallprodukten,
P. Vejmelka, G. Rudolph, R. Köster, Kernforschungszentrum Karlsruhe, Institut für nukleare Entsorgungstechnik
Evolution des essais non-destructifs
Alain Sanchez, Institut National des Sciences Appliquées de Lyon

En premier lieu, la communication expose brièvement l’état des différentes méthodes d’essais non-destructifs existantes, en fonction des propriétés du béton.
Après avoir souligné celles qui paraissent présenter un intérêt technico-économique suffisant, l’exposé développe, à partir d’exemples concrets, les orientations possibles d’utilisation de ces méthodes; en particulier l’estimation de la résistance du béton à partir des résultats au jeune âge. L’exposé montre en outre comment ces méthodes s’intègrent dans la recherche permanente d’optimalisation de la qualité des produits et de l’auto-contrôle. Les avantages que représentent les essais non-destructifs par rapport à l’essai conventionnel de rupture sont ainsi rappelés.
En conclusion, l’exposé décrit l’évolution prévisible d’application de ces méthodes à moyen terme et aborde brièvement la réduction envisageable du coût des essais sur produits, qui en résultera.

Zerstörungsfreie Messungen an erhärtenden Mörteln mit Hilfe der Impulsanregung von Probekörpern
Helmut Kollo, Oliver Putz, Jürgen Gännsmantel

Die im konstruktiven Ingenieurbau eingesetzten Baustoffe besitzen mehr oder weniger ausgeprägte elastische Eigenschaften. Auf diese elastischen Eigenschaften gehen, zumindest anteilig, die Formänderungen der damit hergestellten Bauteile zurück. Je nach Art und Beschaffenheit des Bauteils sowie Art und Höhe seiner Beanspruchung stellen sich die Formäderungen beispielsweise als Dehnungen und/oder Durchbiegungen dar. Dabei muß zwischen den Formänderungen infolge statisch ruhender Last und infolge dynamischer Last unterschieden werden. Bei letzteren sind die Formänderungen auch im Kurzzeitversuch zeitabhängig. Sie lassen sich in geeigneter Weise anhand des Schwingungsverhaltens des Bauteils bzw. Probekörpers beschreiben.

Relation between Young’s modulus of set plaster and complete wetting of grain boundaries by water
Elisabeth Badens, Stéphane Veesler, Roland Boistelle, Dominique Chatain, CRMC2-CNRS Marseille

The mechanical behavior of set plaster has been studied in humid atmospheres. This material is made of entangled needle-shaped gypsum crystals. At room temperature, Young’s modulus of set plaster decreases as the coexistence of gypsum and water is approached by increasing the humidity of the surrounding air. Simultaneously, the thickness of the absorbed water layer at the grain boundaries between the gypsum crystals is shown to diverge. It is suggested that the gypsum crystals are able to slide along certain grain boundaries because the viscosity of the water film approaches that of bulk liquid water. Small additions of D,L-tartaric acid prevent both the adsorption of water at grain boundaries of gypsum and the decrease of the Young’s modulus of set plaster.

Beiträge zum 41. Forschungskolloquium des DAfStb am 11. und 12. Juli 2002 im Forschungsinstitut der Zementindustrie in Düsseldorf

Die Dauerhaftigkeit von Außenbauteilen hängt ganz wesentlich von dem Widerstand gegenüber Frost ab. Bisherige Laboruntersuchungen zum Frostwiderstand dichter hochfester Betone ohne künstlich eingeführte Luftporen lieferten z. T. widersprüchliche Ergebnisse. Dabei konnten die Ursachen für das beobachtete Materialverhalten nicht abschließend geklärt werden. Mit den Untersuchungen des Forschungsinstitutes der Zementindustrie soll der Erkenntnisstand erweitert werden, um den Frostwiderstand solcher Betone besser bewerten zu können. Systematisch wird die Bedeutung der Änderung des dynamischen Elastizitätsmoduls als Indikator für eine innere Gefügeschädigung solcher Betone geklärt. Mechanische Kenngrößen wie die Biegezugfestigkeit, die Spaltzugfestigkeit und der statische Elastizitätsmoduls wurden bestimmt und in Beziehung zum dynamischen E-Modul gebracht. Dabei zeigte sich, dass infolge der Frostbeanspruchung die Festigkeit abnahm, dieses Materialverhalten aber nicht mit dem dynamischen E-Modul festzustellen war. Die Untersuchungen zeigen, dass bei der Prüfung im Labor silicastaubhaltige hochfeste Betone mit einem äquivalenten Wasserzementwert ≥ 0,35 keinen ausreichenden Frostwiderstand aufweisen. In wie weit die Laborergebnisse auf das praktische Verhalten von Beton übertragen werden können, soll in einem Schwerpunktprogramm des DAfStb geklärt werden.

ASSESSMENT OF THE CHLORIDE MIGRATION COEFFICIENT, INTERNAL FROST RESISTANCE, SALT FROST SCALING AND SULPHATE RESISTANCE OF SELF-COMPACTING CONCRETE - with some interrelated properties
Bertil Persson, Lund University.

In this project the objectives were to investigate the chloride migration coefficient, D, defined by Tang, to determine the salt frost scaling, the internal frost resistance and the sulphate resistance of SCC that contains increased amount of filler, different types of casting and air content. The objective was also to compare the result of salt frost scaling, internal frost resistance, sulphate resistance and chloride ingress of SCC with the corresponding properties of normal concrete, NC, with the same water-cement ratio, w/c = 0.39. Finally the objective was to give recommendations how to produce a SCC durable to frost and chlorides.

REPORT DES FORSCHUNGSINSTITUTS, FORSCHUNGSGEMEINSCHAFT EISENHÜTTENSCHLACKEN E. V. : Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz
Prof. Dr.-Ing. J. Geiseler